Obus-Atlas Deutschland


Obus-Atlas Deutschland

Artikel-Nr.: Verl D. End. Obus

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Obus-Atlas Deutschland. Peter Sohns und Uwe Wöhl

Dirk Endisch Verlag 2017, 400 Seiten, 239 Fotos, 10 Zeichnungen, 83 Karten (davon 82 in Farbe), 86 Tabellen, Hochformat 21 x 28 cm, gebunden, Hardcover.

Der Oberleitungsomnibus, kurz »Obus« genannt, kann in Deutschland auf eine über 125-jährige Geschichte zurückblicken. Die Anfänge reichen zurück bis in das Jahr 1882. Nach den ersten »Gleislosen Bahnen« begann die Entwicklung des modernen Obusses 1930 mit der Inbetriebnahme der Linie von Mettmann nach Gruiten. Treibstoffmangel und veraltete Straßenbahnanlagen begünstigten die rasante Entwikklung des Obusses vor und während des Zweiten Weltkrieges. Auch in der Nachkriegszeit entstanden weitere Linien als Ergänzung oder Ersatz von Straßenbahnen. In der Blütezeit des Obusses gab es in Deutschland rund 70 Betriebe. Doch preiswerter Dieselkraftstoff sowie kurzsichtige politische Entscheidungen führten zum Niedergang der meisten Betriebe. Heute verkehren Obusse nur noch in Eberswalde, Esslingen und Solingen. Der Kartograf Peter Sohns und der Obuskenner Uwe Wöhl zeichnen anhand detaillierter topografischer Fahrleitungspläne, ausführlicher Fahrzeugtabellen, Linienchroniken und zahlreicher Fotos die Geschichte des Obusses in Deutschland nach und machen dieses Buch zu einem unverzichtbaren Nachschlagewerk für jeden Obusfreund.

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